Schlüsselleistung

100 ch
Leistung
🔧
1157 cc
Hubraum
⚖️
244 kg
Gewicht
🏎️
228 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
790 mm
Sitzhöhe
20.0 L
Tankinhalt
💰
7 799 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2006 2004
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm Fourche téléhydraulique Ø nc, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 136 mm Mono-amortisseur, déb : 125 mm
Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 6 pistons
Sitzhöhe
785.00 mm 790.00 mm
Gewicht
239.00 kg 244.00 kg
Trockengewicht
215.00 kg 214.00 kg
Neupreis
7 499 € 7 799 €

Motor

Hubraum
1157 cc
Leistung
100.0 ch @ 8500 tr/min (73.6 kW)
Drehmoment
90.2 Nm @ 6500 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
combiné air / huile
Verdichtungsverhältnis
9.5 : 1
Bohrung × Hub
79 x 59 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT

Fahrwerk

Rahmen
Double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 5 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø nc, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 125 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 6 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 230 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
790.00 mm
Tankinhalt
20.00 L
Gewicht
244.00 kg
Trockengewicht
214.00 kg
Neupreis
7 799 €

Übersicht

Schwer, an der Suzuki GSF 1200 Bandit vorbeizukommen, wenn man über die großen Roadster der 2000er Jahre spricht. 1996 geboren, hat diese Maschine ein ganzes Jahrzehnt durchlaufen, ohne jemals wirklich von der Bildfläche zu verschwinden. Und das aus gutem Grund: Ihr luft- und ölgekühlter Reihenvierzylinder mit 1157 cc ist ein Musterbeispiel an Langlebigkeit. Doch 2004 hatte Suzuki verstanden, dass bewährte Zuverlässigkeit allein nicht mehr ausreichte. Die Konkurrenz hatte aufgerüstet – mit Yamaha FZ1, Kawasaki Z1000 oder Honda CB1300, die in Sachen Fahrwerk und Elektronik das Niveau angehoben hatten. Die große Bandit verdiente eine gründliche Überarbeitung.

Suzuki GSF 1200 Bandit

Und Suzuki hat es nicht bei einem neuen Anstrich belassen. Die GSF 1200 Bandit Jahrgang 2004 erbt die Linie ihrer kleinen Schwester, der 600, mit einem Stahl-Doppelschleifen-Rohrrahmen in strafferer Linienführung und einer deutlich gepflegteren Front in der S-Version. Unter der Verkleidung wiegen die Änderungen schwerer: verstärkte Schwinge, Sechskolben-Bremssättel vorn auf zwei 310-mm-Scheiben, verschraubte statt verschweißte Auspuffanlage. Der nun schwarz lackierte Motor liefert seine 100 PS bei 8500 U/min und ein Drehmoment von 90,2 Nm, das bereits ab 6500 U/min anliegt. Genug für kräftige Zwischenspurts, ohne den Drehzahlmesser quälen zu müssen. Das Getriebe bleibt bei fünf Gängen – eine konservative Wahl, die dennoch gut zum Charakter dieses auf den mittleren Drehzahlbereich ausgelegten Triebwerks passt.

Der wahre Fortschritt zeigt sich auf der Straße. Die überarbeitete Geometrie und die neu abgestimmten Federelemente haben das Fahrverhalten der Maschine grundlegend verändert. Wo die alte Generation den Rebellen gab und mit bisweilen unberechenbarem Charakter die Richtung wechselte, zeigt diese Version 2004 eine beruhigende Stabilität. Das Motorrad legt sich mit weniger Aufwand in Kurven, das Vorderrad flößt Vertrauen ein, die auf 790 mm gehaltene Sitzhöhe erlaubt es Fahrern mittlerer Statur, stressfrei beide Füße abzusetzen. Das Gewicht bleibt beachtlich – 244 kg vollgetankt bei einem 20-Liter-Tank –, lässt sich aber in Fahrt schnell vergessen. Die Meinungen zur Suzuki GSF 1200 Bandit 2003 und 2004 stimmen in diesem Punkt überein: Das Motorrad hat an Reife gewonnen, was es an rohem Temperament eingebüßt hat.

Genau das werden ihr die Puristen auch vorwerfen. Die Bandit Version 2004 ist effizienter, sicherer, alltagstauglicher. Aber sie hat ihren ruppigen Charakter gegen eine beinahe bürgerliche Besonnenheit eingetauscht. Die Bremsanlage illustriert diese Dualität gut: Dank der Sechskolben-Sättel kraftvoll, fehlt es ihr beim ersten Druckpunkt noch an Biss – ein bei Suzuki in jener Zeit wiederkehrendes Manko. Die Federelemente bleiben trotz der Fortschritte der Schwachpunkt des Gesamtpakets. Auf glattem Belag korrekt, stoßen sie auf schlechter Fahrbahn oder bei beladenem Soziusbetrieb schnell an ihre Grenzen. Die Verarbeitungsqualität muss sich, ohne beschämend zu sein, einer japanischen Konkurrenz geschlagen geben, die in dieser Preisklasse mehr auf Details achtete. Zu einem Neupreis von 7 799 Euro blieb die Bandit dennoch wettbewerbsfähig, und genau diese aggressive Preispolitik hat ihren kommerziellen Erfolg zementiert.

Im Grunde richtet sich die Suzuki GSF 1200 Bandit an den pragmatischen Motorradfahrer. An denjenigen, der einen zuverlässigen Hubraumriesen sucht, der Kilometer um Kilometer klaglos abspult, bei vernünftigem Verbrauch für einen 1200er. Ihre allgemeine Zuverlässigkeit garantiert hohe Laufleistungen, und der Gebrauchtmarkt ist voll von gut gepflegten Modellen der Baujahre 1995 bis 2006. Sie wird es nie mit einer Z1000 in Sachen Fahrwerk aufnehmen können, noch mit einer Speed Triple beim Fahrerlebnis. Aber um täglich zu fahren, am Wochenende eine Tour zu drehen und nie mit einer Panne liegenzubleiben, funktioniert das bewährte Bandit-Rezept nach wie vor. Auf dem Papier von einer schärferen Konkurrenz überholt, macht sie das durch eine Umgänglichkeit wett, die nur wenige Roadster dieser Hubraumklasse für sich beanspruchen können.

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.40 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.37 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
85.2 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 579-2314cc (3638 verglichene Motorräder)
Leistung 99 ch Top 51%
50 ch Median 100 ch 175 ch
Gewicht 244 kg Leichter als 13%
183 kg Median 212 kg 258 kg
L/G-Verhältnis 0.40 ch/kg Top 61%
0.24 Median 0.46 0.83 ch/kg

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