Schlüsselleistung
Technische Daten
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø nc, déb : 130 mm → Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 125 mm → Mono-amortisseur, déb : 136 mm
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 6 pistons → Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Sitzhöhe
- 790.00 mm → 785.00 mm
- Gewicht
- 244.00 kg → 239.00 kg
- Trockengewicht
- 214.00 kg → 215.00 kg
- Neupreis
- 7 799 € → 7 499 €
Motor
- Hubraum
- 1157 cc
- Leistung
- 100.0 ch @ 8500 tr/min (73.6 kW)
- Drehmoment
- 90.2 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 9.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 59 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 136 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 230 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 785.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Gewicht
- 239.00 kg
- Trockengewicht
- 215.00 kg
- Neupreis
- 7 499 €
Übersicht
Zehn Jahre Karriere und immer noch im Katalog: 2007 gönnt sich die Suzuki GSF 1200 Bandit ein letztes Facelift, bevor sie ihren Abschied nimmt. Ein Restyling, das von der kleinen Schwester 650 übernommen wurde, mit einer neu gestalteten Front, seitlichen Lufthutzen und einer überarbeiteten Zweisitzer-Sitzbank. Auf dem Papier nichts Revolutionäres. Aber das Rezept dieser großen japanischen Tourenmaschine hat nie auf Innovation gesetzt. Sie setzt auf etwas anderes, das auf dem Markt moderner Roadster seltener geworden ist: eine entwaffnende Schlichtheit und einen Einstiegspreis von 7 499 Euro, der die Konkurrenz ratlos zurücklässt.

Unter dem 20-Liter-Tank hat sich der luft- und ölgekühlte Reihenvierzylinder mit 1 157 cc so gut wie nicht verändert. Ein Katalysator und eine Sekundärluftzufuhr in der Abgasanlage zur Erfüllung der Euro-2-Norm – das ist der einzige Tribut an die Moderne. Die Leistung der Suzuki GSF 1200 Bandit bleibt bei 100 PS bei 8 500 U/min, mit einem Drehmoment von 90,2 Nm ab 6 500 U/min. Das sind keine Zahlen, die gegenüber einer Kawasaki Z 1000 oder einer Yamaha FZ1 zum Träumen einladen. Doch dieser Motor besitzt eine Qualität, die kein Datenblatt wiedergibt: eine Laufruhe, eine Verfügbarkeit in allen Drehzahlbereichen, die jede Beschleunigung geschmeidig und vorhersehbar macht. Kein Ruckeln, keine Brutalität, nur ein großer, geschmeidiger Muskel, der kräftig schiebt, wenn man ihn fordert, und den Rest der Zeit zufrieden schnurrt. Das Drehmoment einer Suzuki GSF 1200 Bandit spürt man überall im Drehzahlband, und genau das macht die Maschine im Alltag so unkompliziert.
Die Ergonomie hat bei diesem Jahrgang an Zugänglichkeit gewonnen. Der Doppelschleifen-Stahlrahmen wurde im Schrittbereich verschlankt, die Sitzbank abgesenkt. Mit einer Sitzhöhe von 785 mm setzen selbst kleinere Staturen beide Füße flach auf den Boden, ohne Verrenkungen. Das Gewicht einer Suzuki GSF 1200 Bandit bleibt allerdings beachtlich: 239 kg vollgetankt, 215 kg trocken. Das macht sich beim Rangieren bemerkbar, aber einmal in Fahrt, lässt sich die Masse vergessen. Die Stabilität des Fahrwerks ist eine echte Stärke. Man braucht keine Bedienungsanleitung, muss die Maschine nicht erst zähmen. Man setzt sich drauf, fährt los, das war's. Die Stadt schreckt sie dank eines großzügigen Wendekreises und eines gut gestuften Fünfganggetriebes nicht. Auf Landstraßen verschlingt die Bandit Kilometer um Kilometer bei vernünftigem Durchschnittsverbrauch für einen großen Vierzylinder, auch wenn die S-Version eine höhere Scheibe verdient hätte, die über die Schultern hinaus Windschutz bietet.
Die Bremsanlage mit zwei 310-mm-Scheiben und Vierkolben-Bremssätteln vorne erledigt ihre Arbeit mit guter Dosierbarkeit. Nichts Sportliches, aber genügend Biss und vor allem eine feine Kontrollierbarkeit. Auf der Seite der Federelemente drückt der Schuh, wie so oft bei Suzuki in diesem Segment. Die 43-mm-Telegabel und der Mono-Federbein hinten erfüllen ihre Aufgabe ohne Finesse. Zu straff bei Unebenheiten, nicht präzise genug, wenn das Tempo steigt. Die Zuverlässigkeit der Suzuki GSF 1200 Bandit ist hingegen ein Killerargument: Dieser Motor ist dafür bekannt, sehr hohe Laufleistungen klaglos wegzustecken, und Besitzer, die nach 80 000 oder 100 000 km berichten, sind keine Seltenheit. Wenn die Verarbeitungsqualität gegenüber der schärferen Konkurrenz abfällt, so garantiert die allgemeine Zuverlässigkeit eine Langlebigkeit, die nur wenige Rivalinnen für sich beanspruchen können.
Das Datenblatt der Suzuki GSF 1200 Bandit 2007 wird keinem Rennstreckenfahrer den Kopf verdrehen. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Dieses Motorrad richtet sich an pragmatische Fahrer, an jene, die einen zuverlässigen, zugänglichen Großhubraum wollen, der alles kann, ohne irgendetwas herausragend zu machen. Ein mechanisches Schweizer Taschenmesser, das von der schärferen Konkurrenz auf jedem einzelnen Terrain übertroffen wird, aber unschlagbar bleibt in seiner Fähigkeit, alles klaglos hinzunehmen. Für einen Motorradfahrer, der einen ersten großen Roadster oder eine erschwingliche Allzweckmaschine sucht, bleibt die B12 eine solide Vernunftentscheidung.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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