Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 398 cc
- Leistung
- 38.0 ch @ 8000 tr/min (27.9 kW)
- Drehmoment
- 37.0 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.1 : 1
- Bohrung × Hub
- 90 x 62.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 42 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- double longeron + simple berceau dédoublé en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø nc, déb : 260 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 277 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 310 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 140/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 890.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 8.70 L
- Gewicht
- 154.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Zwanzig Jahre Abwesenheit und nun taucht sie wieder auf. Die Suzuki DR-Z4SM 400 2026 erweckt einen Namen zum Leben, den viele seit 2006 für begraben hielten, als der japanische Supermotard ohne großes Aufsehen aus den Katalogen verschwand. Suzuki hätte sich mit einer einfachen kosmetischen Auffrischung begnügen können, um auf der Nostalgiewelle mitzureiten. Der Hersteller hat einen anderen Weg gewählt, den einer nahezu vollständigen Neukonstruktion, vom Rahmen bis zum Einzylinder. Das Ergebnis ist eine Maschine, die auf urbanen Fahrspaß zugeschnitten ist, ein 154 kg schweres Spielzeug vollgetankt, das nichts anderes sein will als ein Lächeln-Generator auf Asphalt.

Beim Design hat Suzuki klar mit der Vergangenheit gebrochen. Die Linie ist schärfer, moderner, mit einer kompakten Lampenmaske, zeitgemäßen Kühlerverkleidungen und einer flachen Sitzbank, die die sportliche Berufung der Maschine unterstreicht. Man steigt auf wie auf ein großes Fahrrad, die Schlankheit des Chassis fällt sofort ins Auge. Vorsicht allerdings: Die auf 890 mm thronende Sitzhöhe macht kleineren Staturen keine Geschenke. Der Gepäckträger ist nach wie vor vorhanden, dezent, aber vergessen Sie das Topcase, wenn Ihnen Ihre Glaubwürdigkeit lieb ist. Der 8,7-Liter-Tank erzwingt häufige Tankstopps – das ist der Tribut für diese schlanke Silhouette. Die Instrumentierung bleibt nüchtern, ein LCD-Display ohne TFT-Schnickschnack, das aber das Wesentliche anzeigt: eingelegter Gang, Tankanzeige, Tacho. Nichts, womit man im Café Racer um die Ecke angeben könnte, aber es ist stimmig mit dem Geist der Maschine.
Unter dem Kleid wurde ernsthaft gearbeitet. Der Stahl-Doppelholmrahmen mit geteiltem Unterzug gewinnt gegenüber dem Vorgängermodell an Steifigkeit. Die Schwinge wechselt auf Aluminium mit überarbeiteter Geometrie. Die Upside-Down-Gabel bietet 260 mm Federweg, das hintere Federbein kommt auf 277 mm. Genug, um Bordsteine und Fahrbahnflicken klaglos wegzustecken. Auch die Bremsanlage wurde gegenüber der Trail-Version verbessert: vorne eine 310-mm-Nissin-Scheibe mit Zweikolben-Sattel, hinten eine 240-mm-Scheibe. ABS ist vorhanden, am Hinterrad abschaltbar, um den Hinterbau mit gutem Gewissen zum Rutschen zu bringen. Bei 154 kg auf der Waage dürfte die Anlage ausreichen, auch wenn das Fehlen einer radialen Aufnahme am Vorderrad-Sattel einen leichten Beigeschmack von Kompromiss hinterlässt.

Der 398-cm³-Einzylinder wurde von Grund auf überarbeitet, um die Euro-5+-Norm zu erfüllen. Kolben, Zündung, Einspritzung, Auspuff, Kühlung – praktisch jedes Bauteil wurde neu konstruiert oder modifiziert. Unter dem Strich stehen 38 PS bei 8 000 U/min und 37 Nm Drehmoment bei 6 500 U/min, also zwei PS weniger als beim Modell von 2004. Der Verlust ist minimal, und Suzuki verspricht im Gegenzug eine im Alltag besser nutzbare Leistungskurve. Die Ride-by-Wire-Drosselklappe ermöglicht drei Motorkennfelder und eine dreistufig einstellbare Traktionskontrolle, zusammengefasst unter der Bezeichnung Suzuki Intelligent Ride System. Die Anti-Hopping-Kupplung rundet das Paket ab – ein echter Komfortgewinn bei beherztem Herunterschalten vor Kurven.

Bleibt die heikle Frage: Was kostet die Suzuki DR-Z4SM 400 in Frankreich? Die Rechnung beläuft sich auf 8 999 Euro, ein Preis, der für einen Einzylinder mit 38 PS schmerzt. Gegenüber einer Husqvarna 701 Supermoto oder gar einer KTM 690 SMC R, die deutlich mehr Leistung bieten, ist die Preispositionierung auf dem Papier schwer zu verteidigen. Suzuki setzt auf die legendäre Zuverlässigkeit seiner Mechanik, die japanische Fertigung und den Sympathiebonus des Namens DR-Z. Für den urbanen Motorradfahrer, der ein leichtes, handliches und liebenswertes Spielzeug sucht, das jeden Arbeitsweg in eine Spielstunde verwandeln kann, bleibt das Angebot verlockend. Aber bei diesem Preisniveau darf man ein paar mehr Pferdestärken unter dem Tank erwarten.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Jantes à rayon
- Indicateur de vitesse engagée
- Aide au démarrage
- Contrôle de traction
- ABS déconnectable
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : Japon
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