Schlüsselleistung

101 ch
Leistung
🔧
1037 cc
Hubraum
⚖️
233 kg
Gewicht
🏎️
200 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
850 mm
Sitzhöhe
20.0 L
Tankinhalt
💰
13 399 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
1037 cc
Leistung
101.0 ch @ 8000 tr/min (74.3 kW)
Drehmoment
101.0 Nm @ 4000 tr/min
Motortyp
Bicylindre en L à 90°, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
11.3 : 1
Bohrung × Hub
100 x 66 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection

Fahrwerk

Rahmen
double poutre périmetrique en aluminium
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 160 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 160 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
110/80-19
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
150/70-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
850.00 mm
Tankinhalt
20.00 L
Gewicht
233.00 kg
Neupreis
13 399 €

Übersicht

Was unterscheidet eine XT-Version von einer Standardversion, wenn es um große Reiseenduros geht? Bei manchen Herstellern fällt die Antwort ellenlang aus: Federelemente mit mehr Federweg, verstärkte Schutzvorrichtungen, eigene Motorkennfelder. Bei Suzuki lautet die Antwort für die DL 1000 V-Strom XT 2018 in zwei Worten: Speichenräder. Das ist wenig. Aber es reicht, um dieser Maschine einen Auftritt zu verleihen, den die Version mit Gussrädern nie hinbekommen hat. Das überarbeitete, kantigere und weniger verschnörkelte Design gegenüber der Vorgängergeneration gewinnt eine visuelle Stimmigkeit, die ihr bisher schmerzlich fehlte.

Suzuki DL 1000 V-STROM XT

Unter der neuen Verkleidung bleibt der L-förmige Zweizylinder mit 1037 cc ein bewährter Wert. Seine 101 PS bei 8000 U/min und vor allem die 101 Nm Drehmoment, die bereits ab 4000 Touren anliegen, bieten eine großzügige und im Alltag nutzbare Leistung. Der Motor versucht nicht, den Sportler zu geben, er setzt lieber auf Laufruhe statt auf Explosivität. Auf der Straße ist das ein Genuss: Die Zwischenbeschleunigung ist kräftig, das Sechsganggetriebe arbeitet präzise, und der V-Twin singt mit einer Persönlichkeit, die konkurrierende Vierzylinder kaum erreichen. Gegenüber einer glatteren Kawasaki Versys 1000 oder einer weniger kräftigen Yamaha Tracer 900 GT spielt die Suzuki die Karte des Motorcharakters aus. Sie wird kein Drag Race gewinnen, aber sie weiß, jeden Kilometer genussvoll zu gestalten.

Beim Fahrwerk hält der Aluminium-Brückenrahmen die 233 kg fahrfertig mit einer Agilität in Schach, die für dieses Format überrascht. Die 43-mm-Upside-Down-Gabel und das Zentralfederbein, beide auf 160 mm Federweg ausgelegt, filtern Unebenheiten ordentlich, ohne jemals ein schwammiges Gefühl aufkommen zu lassen. Die Bremsanlage mit zwei 310-mm-Scheiben vorne und radial montierten Vierkolben-Sätteln erweist sich als standfest und gut dosierbar. Suzuki hat zudem eine Bosch-Inertialsensorik mit fünf Achsen integriert, die ein schräglagenabhängiges ABS ermöglicht – das sogenannte Motion Track Brake System. Ein echtes Sicherheitsplus, besonders wenn die Straße bei Regen kurvig wird. Die Verbundbremse ergänzt das System, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Die Bordelektronik stellt übrigens einen der größten Fortschritte dieser Generation dar. Die Traktionskontrolle lässt sich über die linke Lenkerschaltereinheit einstellen, das Low RPM Assist-System glättet das Anfahren durch leichtes Anheben der Drehzahl beim Loslassen der Kupplung, und der Easy Start startet den Motor mit einem kurzen Knopfdruck, ohne den Anlasser gedrückt halten zu müssen. Aufmerksamkeiten, die die Maschine modernisieren und den Alltag erleichtern, besonders in der Stadt, wo die 850 mm Sitzhöhe und der 20-Liter-Tank sie für durchschnittliche Staturen handhabbar machen. Die Reichweite von rund 350 km bei vernünftiger Fahrweise positioniert die V-Strom auf vertrautem Terrain für Freunde ausgedehnter Straßenreisen.

Bleibt die Frage der Positionierung. Mit 13 399 Euro liegt die Suzuki DL 1000 V-Strom XT unter den Preisen einer BMW R 1250 GS oder einer Triumph Tiger 1200, spielt aber in Sachen Ausstattung und Verarbeitungsqualität nicht ganz in derselben Liga. Man hätte sich gewünscht, dass das Kürzel XT mehr mitbringt als einen bloßen Felgenwechsel: einen Aluminium-Motorschutz, Sturzpads, vielleicht Federelemente mit verlängertem Federweg. So wie sie ist, richtet sich diese Trail-GT an pragmatische Tourenfahrer, die einen charismatischen Motor, ein effizientes Fahrwerk und eine vernünftige Rechnung wollen, ohne mit den germanischen Referenzen des Segments konkurrieren zu müssen. Eine ehrliche Alternative, kein Thronanwärter.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.43 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.43 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
96.0 ch/L
In der Kategorie Sport touring · Hubraum 519-2074cc (2060 verglichene Motorräder)
Leistung 100 ch Top 57%
56 ch Median 101 ch 168 ch
Gewicht 233 kg Leichter als 61%
204 kg Median 240 kg 308 kg
L/G-Verhältnis 0.43 ch/kg Top 47%
0.23 Median 0.42 0.70 ch/kg

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