Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 124 cc
- Leistung
- 12.0 ch @ 8750 tr/min (8.8 kW)
- Drehmoment
- 8.8 Nm @ 7750 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 38 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 90/90-17
- Vorderreifendruck
- 1.60 bar
- Hinterreifen
- 110/80-17
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 12.00 L
- Gewicht
- 112.00 kg
- Trockengewicht
- 105.00 kg
- Neupreis
- 2 495 €
Übersicht
Das gesamte 125er-Sortiment von Mash basiert auf demselben Grundgerüst, dem Seventy, das in so vielen Varianten erhältlich ist, wie der sino-französische Hersteller sich Kunden vorstellen konnte. Das ist ein ehrlicher Ansatz: Anstatt mehrere Plattformen zu vervielfältigen, werden unterschiedliche Kleidungsstücke für eine bewährte Basis angefertigt, die sowohl an der Tankstelle als auch am Lenker zugänglich ist. Die Café Racer ist eine dieser Varianten, die mit ihren tief liegenden Halbklemmungen, dem Megaphon-Auspuff, den zurückversetzten Fußrasten und der Soziusauflage auf die imaginären Rennstrecken der sechziger Jahre zielt. Das Kostüm ist da. Die Black Edition treibt das Schauspiel um einen Schritt weiter.

Wo andere Versionen auf Pastellfarben und poliertem Chrom setzen, hebt diese Sonderedition deutlich ab. Das matte Schwarz bedeckt alles, was damit bedeckt werden kann: 38-mm-Telegabel, Gabelschaft, Stahlrohrrahmen, Kotflügel, Soziusauflage, Luftfilterkappen, Heckverkleidung, Fuß- und Lenkerbedienungen. Nur die Blinker und der Motor entgehen dieser radikalen Behandlung. Der Tank erhält eine zurückhaltende Dekoration, die vage an die unteren Boxen, die Tage zum Schmieren einer Kette in einer Garage erinnern, die nach kaltem Öl riecht. Das Ganze bildet eine kohärente, fast strenge Silhouette für eine Maschine dieses Formats.
Denn unter dieser Pose des Rebellen verbirgt sich ein 124-ccm-Einzylinder-Viertaktmotor, der 12 PS bei 8.750 U/min und 8,8 Nm Drehmoment bei 7.750 U/min leistet. Man kann wohl sagen, dass die Café Racer Black Edition niemals mit vollen Zähnen in den Asphalt beißt. Das 5-Gang-Getriebe und die 105 km/h Höchstgeschwindigkeit platzieren das Motorrad eindeutig in seinem Bereich: die Stadt, die kleinen Landstraßen, die täglichen Fahrten mit einem gewissen Panache. Das Trockengewicht von 105 kg spielt ihr zugunsten, wodurch sie mühelos wendig ist und ab dem A1-Führerschein zugänglich ist.
Für 2.495 Euro ist das Angebot ernsthaft im Vergleich zu Konkurrenten wie der Brixton Cromwell 125 oder einigen Royal Enfield Meteor in ihrer Einstiegsversion. Die Mash beansprucht nicht ihr Ausstattungsniveau oder ihren Ruf, sondern übernimmt voll und ganz ihre Positionierung: Biete den Café-Racer-Stil zu einem Preis, den der erste Job erreichbar macht. Die Zielgruppe ist klar: junger Fahrer, der sich von der Ästhetik verzaubert ist, oder Erwachsener, der eine zweite städtische Maschine sucht, ohne sich zu ruinieren. Die Telegabel ist ein konkretes Verkaufsargument zu diesem Preis, obwohl die beiden seitlichen Hinterradstoßdämpfer in ihrer Konstruktion sehr klassisch bleiben.
Was diese Black Edition wirklich verkauft, ist eine Einstellung. Keine Leistung. Das matte Schwarz fängt das Licht ein, ohne es zurückzuwerfen, löscht Oberflächenfehler und verleiht diesem kleinen 125 eine visuelle Präsenz, die seine 112 kg im vollgetankten Zustand allein nicht rechtfertigen würde. Es ist ein Image-Motorrad, konzipiert für diejenigen, die so fahren, wie sie sich kleiden.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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