Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 449 cc
- Leistung
- 63.0 ch (46.3 kW)
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 96 x 62.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 44 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 49 mm, déb : 305 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 307 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 270 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Vorderreifendruck
- 1.00 bar
- Hinterreifen
- 120/80-19
- Hinterreifendruck
- 1.00 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 960.00 mm
- Tankinhalt
- 6.20 L
- Gewicht
- 112.60 kg
- Neupreis
- 10 749 €
Übersicht
Fünfzig Jahre. Ein halbes Jahrhundert Schlamm, Sprünge und Podiumsplätze für eine Baureihe, die Kawasakis grüne Identität auf allen Motocross-Strecken der Welt geprägt hat. Als die Bezeichnung KX 1974 zum ersten Mal auftauchte, ahnte noch niemand, was diese zwei Buchstaben in der Geschichte des Geländesports bedeuten würden. Heute, 63 amerikanische AMA-Meisterschaften und 720 Rennsiege später, bringt Kawasaki eine Jubiläumsedition heraus, die diese Saga mit einem Design würdigt, das direkt von den 90er-Jahren inspiriert ist.

Die Liste der Fahrer, die auf dieser Maschine eine Startnummer getragen haben, ist schwindelerregend. Stefan Everts, Ricky Carmichael, James Stewart, Ryan Villopoto, Eli Tomac und gut ein Dutzend weitere Namen, die im Motocross-Weltgedächtnis eingraviert sind, haben dem Aluminium-Perimeterchassis der KX vertraut, um Titel zu holen. Diese 50-Jahre-Jubiläumsedition begnügt sich nicht damit, Gedenkaufkleber auf eine Serienmaschine zu kleben: Sie setzt auf visuelle Nostalgie mit einer Kalligraphie und Farbgebung, die an die FM-Charts der damaligen Zeit erinnern – blaue Sitzbank inbegriffen. Der Aufkleber „Uni-track" am Schwingarm ist kein Zufall; er ist eine Hommage an das Hinterradaufhängungssystem, das Kawasaki 1979 erfunden hat und das in seinem Grundprinzip bis heute eine technische Referenz darstellt.
Unter der Vintage-Verkleidung bleibt die Mechanik die der zeitgenössischen KX 450, ohne Sonderaufbereitung oder ins Paket gelegtes Werkstatt-Kit. Der Einzylinder mit 449 cc leistet 63 PS bei einer Bohrung von 96 mm und einem Hub von 62,1 mm, bei einem Verdichtungsverhältnis von 12,5:1. Dieser Vierventil-Motor ist für seinen nutzbaren Charakter bekannt – geschmeidiger im Einsatz als manche Konkurrenten, die ihre PS auf einen Schlag bei hohen Drehzahlen abrufen. Im Vergleich zu einer Honda CRF 450R oder Yamaha YZ 450F, die in derselben Preis- und Technikklasse spielen, punktet die KX mit dieser progressiven Leistungsentfaltung, die von Freizeitfahrern ebenso geschätzt wird wie von Amateurrennfahrern. Die 112,6 kg vollgetankt bei einer Sitzhöhe von 960 mm machen sie zu einer physisch fordernden, aber für jemanden mit Grundkenntnissen durchaus beherrschbaren Maschine.
Die 49-mm-Upside-Down-Gabel bietet 305 mm Federweg, der hintere Monoamortisseur kommt auf 307 mm – Werte im oberen Bereich des Segments. Die 270-mm-Vorderradbremse mit Zweikolbensattel erfüllt ihren Zweck, die 240-mm-Hinterradbremse ebenfalls. Nichts Revolutionäres, aber ein stimmiges Gesamtpaket, das darauf ausgelegt ist, wiederholte Sprunglandungen klaglos zu absorbieren. Der 6,2-Liter-Tank, im Cross-Standard, erhebt keinen Anspruch darauf, diese Maschine in ein Langstrecken-Enduro-Gerät zu verwandeln.
Mit 10.749 Euro positioniert sich diese Jubiläumsedition im oberen Bereich des Segments, mit einem ästhetischen Aufpreis, den Kawasaki nicht übertrieben hat: Die Startnummernfelder sind vorhanden, die Maschine ist direkt aus dem Transporter heraus meisterschaftstauglich. Für all jene, die von einer KX im Retro-Look träumten, ohne auf aktuelle Technik verzichten zu wollen, ist das ein starkes Argument. Für alle anderen erledigt die Standard-KX 450 exakt dieselbe Arbeit – zu einigen hundert Euro weniger.
Serienausstattung
- Nombre de mode de conduite : 2
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
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