Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 45.0 ch (33.1 kW) → 43.0 ch (31.6 kW)
- Vorderradbremse
- Single disc. Semi-floating petal disc with dual-piston caliper → Single disc. Petal disc with 2-piston caliper
- Neupreis
- 8 199 € → 8 119 €
Motor
- Hubraum
- 249 cc
- Leistung
- 43.0 ch (31.6 kW)
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.8:1
- Bohrung × Hub
- 77.0 x 53.6 mm (3.0 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. 43 mm x 1 (Keihin) with dual injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Forced lubrication, semi and #8209;dry sump
- Zündung
- Digital DC-CDI
- Starter
- Kick
Fahrwerk
- Rahmen
- Perimeter, aluminium
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- 48 mm inverted telescopic Separate Function front Fork (SFF) Type 2. Compression damping: 22-way. Rebound damping: 20-way. Spring preload: 40-way
- Hinterradaufhängung
- Uni-Trak. Compression damping: 19-way (low-speed), 4-turns (high-speed). Rebound damping: 22-way. Spring preload: Fully adjustable
- Federweg vorne
- 310 mm (12.2 inches)
- Federweg hinten
- 310 mm (12.2 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. Petal disc with 2-piston caliper
- Hinterradbremse
- Single disc. Petal disc with single-piston caliper
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 100/90-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 940.00 mm
- Radstand
- 1476.00 mm
- Bodenfreiheit
- 330.00 mm
- Länge
- 2169.00 mm
- Breite
- 820.00 mm
- Höhe
- 1265.00 mm
- Tankinhalt
- 6.09 L
- Gewicht
- 104.50 kg
- Neupreis
- 8 119 €
Übersicht
Erinnern Sie sich an das Gefühl, einen Benzinhahn auf einer von Rillen zerfurchten Strecke zu öffnen? Im Jahr 2017 hat Kawasaki genau diese Alchemie mit seiner KX 250F überarbeitet. Es war keine bahnbrechende Revolution, sondern eine gezielte Evolution, eine messerscharfe Maschine für diejenigen, die im Motocross nach Hundertstelsekunden jagen. Mit einem angegebenen Gewicht von 104,5 Kilogramm vollgetankt und 43 Pferdestärken unter dem 6-Liter-Tank war das Versprechen klar: mehr Agilität, weniger Ermüdung.

Das Herzstück ist der 249 cm³ große Viertakt-Eilmzylinder. Kawasaki agierte wie ein Chirurg, versetzte den Zylinder, erleichterte den Kolben und übernahm eine vertikalere Ansaugung in Kombination mit einem Doppelspritzsystem. Das Ergebnis? Eine direktere Ansprache, eine Beschleunigung des Gemischs, die sich in einen schnelleren Schub übersetzt, sobald Sie das Gas öffnen. Sie griffen sogar im High-End-Katalog zu, mit einer Zylinderflächenbehandlung und speziellen Pleuellagern, Rezepten direkt aus der Ninja ZX-10R, um die Ausdauer zu erhöhen und die Reibung zu reduzieren. Jedes Gramm zählte: das Motorgehäuse verliert 800 Gramm, eine Philosophie, die das gesamte Chassis durchdringt.
Denn hier geschieht die eigentliche Magie. Das Perimeter-Aluminiumrahmen wurde verfeinert, buchstäblich, und wurde 6 mm dünner und fast ein Kilogramm leichter. In Kombination mit einer SFF Type 2 Gabel und einem überarbeiteten Uni-Trak-Hinterbau für mehr Progression wird das Fahrzeug von erstaunlicher Klarheit. Es schluckt die Stöße mit weniger Nervosität und kommuniziert mit einer Metronom-Präzision. Der neu gestaltete, dünnere Schwingarm trägt zu diesem Gesamteindruck von Kohärenz und Agilität bei. Für etwa 8100 Euro damals kaufte man eine echte Serienwaffe, bereit für den Start.
Es ist ein Motorrad, das keine Kompromisse eingeht. Es richtet sich an den ernsthaften Motocross-Piloten, der die Trainingsläufe abspult und die Top 10 seiner regionalen Klasse anstrebt, oder sogar mehr. Es hat nicht die primäre Brutalität eines Zweitaktmotors, sondern bietet eine lineare und nutzbare Leistung, ein echtes Kapital auf technischen Strecken. Im Vergleich zu seinen europäischen Rivalen, die oft ab Werk ausgefeilter sind, setzt Kawa auf seine legendäre Zuverlässigkeit und eine Zugänglichkeit der Einstellungen, mit seinen drei integrierten Motormappes. Der Nachteil? Vielleicht dieses ständige Bedürfnis, die Drehzahl hochzuhalten, um im Spiel zu bleiben, ein Merkmal, das für die Kategorie typisch ist.
Letztendlich hat die KX 250F 2017 ihre Rolle perfekt erfüllt: die grüne Dynastie in der MX2 zu festigen. Sie hat die Konkurrenz nicht mit einem Paukenschlag niedergeschlagen, sondern mit einer Summe relevanter Details und einer bemerkenswerten Homogenität. Es war der Beweis dafür, dass man, um Spezialisten zu besiegen, manchmal einfach nur eine Maschine braucht, die einem nie im Stich lässt, von der ersten Runde bis zum Schachbrettmuster. Eine Lektion in japanischer Effizienz.
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