Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1833 cc
- Leistung
- 126.0 ch @ 5500 tr/min (92.7 kW)
- Drehmoment
- 169.7 Nm @ 4500 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 73 x 73 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 50 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre alu, type Diamant
- Getriebe
- boîte à 7 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche quadrilatère double bras longitudinaux
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 6 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 316 mm, étrier 3 pistons
- Vorderreifen
- 130/70-18
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-16
- Hinterreifendruck
- 2.80 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 745.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 373.00 kg
- Neupreis
- 28 849 €
Übersicht
Fünfzig Jahre zieht sie nun ihre Spur über die langen Asphaltbänder, und die Goldwing hat nichts von ihrer Einzigartigkeit eingebüßt. Um dieses halbe Jahrhundert zu feiern, bringt Honda 2025 eine Jubiläumsserie der GL 1800 im Bagger-Look heraus: tiefschwarzes Kleid mit spezifischen Kennzeichnungen, eigens gestalteter Zündschlüssel und individuelle Animation beim Erwachen des Armaturenbretts. Die ersten 1833 Käufer (die Zahl ist natürlich nicht zufällig gewählt) erhalten zudem ein doppelseitiges Miniaturmodell: auf der einen Seite die ursprüngliche GoldWing, auf der anderen das aktuelle Modell. Eine Hommage an das Erbe für eine Maschine, die für 28 849 € verkauft wird und ihren Status als große Dame selbstbewusst trägt, ohne sich als Museumsstück zu verkleiden.

Unter der Verkleidung bleibt der 1833 cm³ große Sechszylinder-Boxermotor das schlagende Herz des Biests. Mit seinen 126 PS bei 5500 U/min und 169,7 Nm Drehmoment, die bereits ab 4500 Umdrehungen anliegen, geht es nicht um die direkte Konfrontation mit dem Reihensechszylinder der BMW K 1600 B, der auf dem Papier großzügiger daherkommt. Honda spielt eine andere Partitur: die eines Triebwerks, das Rundheit, geschmeidiges Hochdrehen und sanftes Ansprechen bei niedrigen Drehzahlen in den Vordergrund stellt. Der Jahrgang 2025 beschränkt sich darauf, das Steuergerät anzupassen, um die Euro-5+-Hürde zu nehmen – und das ist auch gut so. Die angekündigte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, was für den vorgesehenen Einsatzzweck völlig ausreicht, nämlich kurvige Landstraßen zu verschlingen, ohne die Besatzung je zu erschüttern.
Die große Sache bleibt dieses DCT-Siebenganggetriebe, gepaart mit dem Kardanantrieb, das die Maschine in einen fliegenden Teppich verwandelt. Verkürzte erste Gänge zum Glätten der Lastwechsel, lange Übersetzung oben heraus zur Beruhigung der Drehzahlen auf Reisegeschwindigkeit, elektrischer Rückwärtsgang für heikle Parkmanöver – es fehlt an nichts. Vier Fahrmodi (Tour, Sport, Econ, Rain) modulieren das Motorkennfeld, die Bremsleistung und die gesteuerte Dämpfung, die zwar nicht semi-aktiv ist, aber dennoch überzeugt. Die vordere Bremsanlage mit zwei 320-mm-Scheiben, die von radial montierten Sechskolbensätteln gezwickt werden, hält den Laden zusammen, und das muss sie auch, um 373 kg vollgetankt zu verzögern. Das ist weniger als bei der einstigen F6B (384 kg), immer noch beträchtlich, doch die Doppeldreieck-Gabel, das spirituelle Erbe des Duolever und des Fior-Verfahrens, erleichtert wundersam die Lenkung bei niedriger Geschwindigkeit.

Die Bordausstattung nimmt die Rolle eines rollenden Salons an. Ein 7-Zoll-TFT-Farbdisplay thront an zentraler Stelle, analoge Rundinstrumente mit Zeigern für Geschwindigkeit und Drehzahl (danke, dass nicht alles im Digitalen versinkt), Smart Key, Berganfahrhilfe, Tempomat, Voll-LED, Doppel-USB-Anschluss, Bluetooth, Apple CarPlay und Android Auto, nun ergänzt durch eine Wi-Fi-Verbindung. Die Lautsprecher gewinnen an Intensität, die Gegensprechanlage wurde überarbeitet. Die Sitzbank ragt bis auf 745 mm hinauf, eine zugängliche Höhe, die mittelgroße Fahrer beruhigen wird, und der 21-Liter-Tank hat beim Übergang zur neuen Generation 4 Liter eingebüßt, ausgeglichen durch einen reduzierten Verbrauch. Beim Gepäckraum sinkt das Volumen auf 30 Liter pro Koffer, gegenüber 51 Litern bei der F6B. Leichtes Reisen also, keine transkontinentale Expedition.

An wen richtet sich diese Jubiläumsausgabe? Nicht an den wie ein Packesel beladenen Fernreisenden, der eher zur Tour-Version greift. Auch nicht an den Rennstreckenfahrer, versteht sich. Dieser Bagger zielt auf den gereiften Motorradfahrer, oft jenseits der fünfzig, der ein offenes Gran-Turismo-Motorrad sucht, das Lyon mit Saint-Tropez über die Küstenstraßen verbinden kann, ohne Topcase, aber mit unbestreitbarer Präsenz. Gegenüber einer Indian Challenger oder einer Harley Road Glide spielt die Honda die Karte der mechanischen Raffinesse statt der amerikanischen Folklore. Es ist eine Entscheidung des Ingenieurs mehr als des Cowboys – und genau das macht ihren Wert aus.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 4
- Volume de rangement : 60 litres
- Taille de l'écran TFT couleur : 17,78 cm / 7 pouces
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Boîte automatique
- Freinage combiné
- Radio
- Bluetooth
- GPS
- Prise USB
- Aide au démarrage en côte (Hill Hold Control)
- Démarrage sans clé
- Pare brise réglable électriquement
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle de couple
- Valises
- Surveillance de la pression des pneus
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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