Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 58.0 ch (42.3 kW) → 58.0 ch @ 9500 tr/min (41.6 kW)
- Drehmoment
- 47.0 Nm → 46.0 Nm @ 8000 tr/min
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Verdichtungsverhältnis
- — → 10.5:1
- Bohrung × Hub
- — → 73.0 x 59.6 mm (2.9 x 2.3 inches)
- Nockenwellen
- — → 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- — → Carburettor
- Zündung
- — → CDI
- Starter
- — → Electric
- Rahmen
- — → double berceau acier
- Vorderradaufhängung
- — → Fourche téléhydraulique Ø 37 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- — → 2 amortisseurs latéraux, déb : 125 mm
- Federweg vorne
- — → 115 mm (4.5 inches)
- Federweg hinten
- — → 117 mm (4.6 inches)
- Vorderreifen
- — → 110/80-H17
- Vorderreifendruck
- — → 2.00 bar
- Hinterreifen
- — → 130/80-H17
- Hinterreifendruck
- — → 2.25 bar
- Radstand
- — → 1435.00 mm
- Tankinhalt
- — → 18.00 L
- Gewicht
- — → 198.00 kg
- Trockengewicht
- 172.00 kg → 173.00 kg
- Neupreis
- — → 5 483 €
Motor
- Hubraum
- 499 cc
- Leistung
- 58.0 ch @ 9500 tr/min (41.6 kW)
- Drehmoment
- 46.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- Twin, four-stroke
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5:1
- Bohrung × Hub
- 73.0 x 59.6 mm (2.9 x 2.3 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Carburettor
- Zündung
- CDI
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau acier
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 37 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux, déb : 125 mm
- Federweg vorne
- 115 mm (4.5 inches)
- Federweg hinten
- 117 mm (4.6 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 110/80-H17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 130/80-H17
- Hinterreifendruck
- 2.25 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 775.00 mm
- Radstand
- 1435.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 198.00 kg
- Trockengewicht
- 173.00 kg
- Neupreis
- 5 483 €
Übersicht
Manche Motorräder kommen mit einem vorgezeichneten Schicksal zur Welt. Nicht um auf Messepodesten zu glänzen, nicht um die Zimmerwände von Teenagern zu zieren, sondern um die Arbeit zu erledigen, Jahr für Jahr, ohne zu klagen. Die Honda CB 500 gehört zu dieser Sorte – zu den ehrlichen Werkzeugen, die man mit der Zeit zu respektieren lernt, je länger man mit ihnen umgeht.

Unter dem 18-Liter-Tank verbirgt sich ein paralleler Zweizylinder mit 499 cc und 8 Ventilen, der 58 PS bei 9.500 Umdrehungen leistet. Diese Werte lassen eine Kawasaki ER-5 oder eine Suzuki GS 500, ihre direkten Konkurrentinnen im Segment, kalt. Doch der Honda-Twin besitzt einen Vorteil, den die nackten Daten nur unzureichend wiedergeben: ein Drehmoment von 46 Nm, das bereits bei mittleren Drehzahlen bereitsteht und die Maschine nutzbar macht, ohne dass man die 6-Gang-Schaltbox ständig traktieren muss. Der Motor dreht mit einer gewissen Bissigkeit hoch – eine Art, den Fahrer aus seiner Routine aufzuwecken. Geschmeidigkeit ist nicht seine Stärke, das stimmt, doch der Enthusiasmus gleicht das mehr als aus.
Was diese Honda CB 500 wirklich von der Konkurrenz unterscheidet, ist ein über Jahre intensiven Betriebs aufgebauter Ruf für Zuverlässigkeit – von Fahrschulen bis hin zu Privatpersonen, die Kilometer um Kilometer problemlos abspulen. Der Stahl-Doppelschleifenrahmen schluckt, die 37-mm-Telegabel dämpft, und das Fahrverhalten bleibt gesund, selbst wenn man die vernünftigen Grenzen des Fahrwerks auslotet. Mit 198 kg vollgetankt und einer Sitzhöhe von 775 mm bleibt sie für Neueinsteiger zugänglich, ohne erfahreneren Fahrern gegenüber undankbar zu sein. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 179 km/h bewegt sich im Rahmen des Segments und reicht für den gemischten Stadt- und Überlandbetrieb vollkommen aus.
Die Einzelscheibenbremsen an jedem Rad erfüllen ihren Zweck, ohne besondere Emotionen zu wecken – was letztlich genau das ist, was man von einer Maschine dieser Klasse erwartet. Die hinteren Stoßdämpfer hingegen sind der eigentliche Schwachpunkt im technischen Datenblatt der Honda CB 500: Ihre zu straffe Abstimmung beeinträchtigt den Komfort auf schlechtem Untergrund, ohne spürbare dynamische Vorteile zu bringen. Das ist ein schiefer Kompromiss, und Honda hätte hier besser abschneiden können. Auf der Autobahn, nach einer langen Etappe, macht sich der Rücken daran zu erinnern.
Für weniger als 5.500 Euro im Katalog von 2001 lässt sich am Preis-Leistungs-Verhältnis kaum etwas aussetzen. Die Wartungskosten bleiben überschaubar, der Verbrauch ebenso, und die Ersatzteilverfügbarkeit war nie ein Problem. Die Honda CB 500 versucht nicht, durch Ästhetik zu verführen – das ist klar. Ihr generisches Design könnte zu zehn verschiedenen Modellen gehören. Doch für einen Einsteiger, der auf einer soliden Basis Fortschritte machen möchte, oder für einen Stadtfahrer, der ein zuverlässiges Motorrad ohne Kopfzerbrechen sucht, bleibt sie eine sichere Wahl. Honda bietet seit 1998 eine reiseorientiertere Version S an – ein Zeichen dafür, dass das Fahrwerk das Potenzial zur Weiterentwicklung hatte. Die aktuellen Varianten wie die Honda CB 500 F oder die Honda CB 500 X bestätigen, dass diese mechanische Basis noch viel zu sagen hatte.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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