Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 689 cc
- Leistung
- 73.4 ch @ 8750 tr/min (54.0 kW)
- Drehmoment
- 68.0 Nm @ 7750 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps, calé à 270°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 80 x 68.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- type Diamant en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléscopique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 139 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Advics Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Nissin Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 845.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 212.00 kg
- Neupreis
- 11 499 €
Übersicht
Motorrad: Yamaha Tracer 7 GT III (2025)

Die Welt der Tracersportler ist kein stilles Refugium mehr. Während japanische Traditionsmarken wie die Versys 650 oder die V-Strom 650 an ihren Errungenschaften festhalten, landet eine ganze Reihe neuer chinesischer Modelle mit aggressiven Preisvorteilen auf dem Markt. In dieser glühenden Landschaft musste die Yamaha Tracer 7 GT der dritten Generation mehr zeigen als nur oberflächliche Schönheitskorrekturen. Und es muss anerkannt werden, dass der japanische Hersteller nicht nur den Pinsel, sondern auch den Schraubenschlüssel gezückt hat.
Der erste Blick ist überzeugend. Das Biest hat an Präsenz gewonnen, mit einem markanteren Frontbereich und einer Silhouette, die eindeutig von der Basis-Custom-Optik abrückt. Man spürt den Willen, das Design an das der großen Schwester, der Tracer 9, anzupassen, um ihren Status zu rechtfertigen. Aber der wahre Fortschritt liegt unter der Lackierung. Die Einführung einer 41-mm-Upside-Down-Gabel und radialer Bremssättel ist eine direkte Antwort auf die Kritik am etwas weichen Vorderrad des Vorgängers. In Verbindung mit einem verlängerten Schwingarm verspricht dieses überarbeitete Chassis ein festeres und präziseres Fahrverhalten, besonders wenn die Straße sich windet. Yamaha sendet ein klares Signal: Diese GT ist nicht nur ein Accessoire, sondern will den dazugehörigen Charakter.

Beim Thema Ausstattung ist das Ergebnis gemischt, typisch für japanische Hersteller, die jeden Cent zählen. Einerseits begrüßt man die serienmäßige Einführung von Handheizgriffen, einem effektiven Tempomat und einem gut vernetzten 5-Zoll-TFT-Display. Die von der Tracer 9 übernommenen Koffer, die einen Helm fassen können, sind eine enorme Verbesserung. Aber wie kann man das Fehlen eines Gepäckträgers auf einem Motorrad mit dem Label „Grand Tourisme“ rechtfertigen? Das ist ein Unsinn, der zum Basteln oder zum Aushöhlen der Brieftasche für Zubehör zwingt. Ebenso sind die Handprotektoren rein kosmetisch und der Katalysator wird wie ein Pickel zur Schau gestellt. Für 11.499 Euro hat man ein ausgereifteres Finish erwartet.

Das Herzstück ist der unvergleichliche CP2-Zweizylinder mit 689 cm3 Hubraum. Mit 73 PS und 68 Nm Drehmoment wiegt er sich auf dem Papier nicht gegen stärkere Konkurrenten. Aber das vergisst man seinen Trumpf: seinen Charakter. Bei 270° Anordnung bietet er eine direkte Ansprache, einen satten Klang und einen beruhigenden Grip, der das Fahren lebendig und intuitiv macht. Es ist ein Motor, der ein Lächeln ins Gesicht zaubert, perfekt für einen Reisenden, der mehr Gefühl als reine Zahlen sucht. Mit seinen 212 kg in fahrbereitem Zustand und einem 18-Liter-Tank positioniert sich die Tracer 7 GT als ein sanfter und ausdauernder Begleiter, ideal für alle, die Asphalt schlucken wollen, ohne sich zu ruinieren oder zu verausgaben.
Insgesamt hat Yamaha gute Arbeit geleistet. Diese Tracer 7 GT III ist ein reiferes, ernsteres Motorrad, und ihr verbessertes Chassis sollte Liebhaber sportlichen Fahrens zufriedenstellen. Sie richtet sich an den Motorradfahrer, der ein vielseitiges, zuverlässiges und charismatisches Motorrad möchte, ohne sich in den großen technologischen Luxus europäischer Modelle zu stürzen. Aber sie stößt immer noch auf einige Ausstattungsdetails, die ihr Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zur aufsteigenden Konkurrenz belasten. Es ist eine schöne Weiterentwicklung, die in einen Markt kommt, in dem der Preis- und Leistungskampf tobt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Volume de rangement : 60 litres
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Jantes aluminium
- Bluetooth
- Pare brise réglable
- Prise USB
- Régulateur de vitesse
- Indicateur de vitesse engagée
- Valises
- Béquille centrale
- Selle réglable
- Poignées chauffantes
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : France
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