Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 10000 tr/min (10.8 kW)
- Drehmoment
- 11.5 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.2:1
- Bohrung × Hub
- 52.0 x 58.6 mm (2.0 x 2.3 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Single Overhead Cams (SOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Zündung
- TCI
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Steel deltabox, aluminum swingarm
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multiple-disc coil spring assist and slipper clutch
- Vorderradaufhängung
- Upside-down telescopic fork, 41 mm
- Hinterradaufhängung
- Swingarm, link
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 114 mm (4.5 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 110/80-17
- Hinterreifen
- 140/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Radstand
- 1355.00 mm
- Bodenfreiheit
- 155.00 mm
- Länge
- 1955.00 mm
- Breite
- 680.00 mm
- Höhe
- 1065.00 mm
- Tankinhalt
- 11.50 L
- Gewicht
- 144.00 kg
- Neupreis
- 5 999 €
Übersicht
Sechzig Jahre Grand Prix – das feiert man nicht mit einem simplen Aufkleber auf dem Tank. Yamaha hat das verstanden und seiner R125 eine Speed-Block-Lackierung verpasst, die direkt auf 1962 verweist, das Jahr, in dem die Stimmgabelmarke in der Straßen-Weltmeisterschaft antrat. Und nebenbei auch in Frankreich, über den Importeur Sonauto. Diese Edition World GP 60th Anniversary des Jahrgangs 2022 spielt die Karte des Erbes mit einer Überzeugung, die Respekt einflößt, selbst beim kleinsten Format der R-Familie.

Die ästhetische Umsetzung ist gelungen, das muss man anerkennen. Das weiße Kleid trägt die berühmten stilisierten roten Rechtecke, jene visuelle Signatur, die Yamaha bei jeder Feier auf seinen Sportmaschinen hervorholt. Das gelbe Nummernschild vorne erinnert an die Startaufstellungen einer anderen Epoche, die goldenen Felgen mit mattem Finish verleihen einen Hauch von Noblesse, den man auf diesem Niveau der Modellpalette selten findet. Ein spezielles Emblem auf dem Tank rundet das Gesamtbild ab. Optisch hält diese R125 Anniversary dem Vergleich mit deutlich teureren Sonderserien stand. Yamaha versteht es, seine Motorräder zu kleiden, das wird niemand bestreiten.
Unter der Verkleidung leistet der Einzylinder-Viertakter mit 124,7 cm³ 15 PS bei 10 000 U/min bei einem Drehmoment von 11,5 Nm bei 8 000 Touren. Bescheidene Zahlen auf dem Papier, doch diese kleine Mechanik verfügt über einen Trumpf, um den sie die direkten Konkurrentinnen beneiden: die variable Ventilsteuerung, die sonst Maschinen ganz anderer Hubraumklassen vorbehalten ist. Gekoppelt an eine Anti-Hopping-Kupplung und ein Sechsganggetriebe zeigt sich dieser Motor deutlich raffinierter, als man es von einer 125er erwartet. Der angegebene Verbrauch von 2,1 Litern auf 100 km und der 11,5-Liter-Tank versprechen eine komfortable Reichweite für den täglichen Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 125 km/h, die Zulassungsvorschriften machen es so.
Beim Fahrwerk macht Yamaha ebenfalls keine halben Sachen. Der Deltabox-Stahlrahmen in Verbindung mit einer Aluminium-Schwinge übernimmt eine bewährte Architektur der großen Schwestern. Die 41-mm-Upside-down-Gabel, zugegebenermaßen nicht einstellbar, bleibt eine Seltenheit in der Kategorie, wo sich viele noch mit konventionellen Tauchrohrgabeln begnügen. Die Bereifung in 110/80-17 vorne und 140/70-17 hinten bietet eine großzügige Aufstandsfläche für eine 125er. Manche 500er von einst hatten nicht so viel. Das Gewicht von 144 kg fahrfertig und die Sitzhöhe von 825 mm richten diese Maschine klar an ein junges, sportliches Publikum mit A1-Führerschein in der Tasche, das auf einem echten kleinen Geschoss fahren will und nicht auf einem Spielzeug. Gegenüber der KTM RC 125 oder der Aprilia RS 125 spielt die Yamaha in derselben Liga mit einem gewichtigen Argument: dieser selbstbewusst gelebten Rennherkunft.
Mit 5 999 Euro steigt die Rechnung gegenüber der Standard-R125 spürbar an. Rechtfertigt sich der Aufpreis allein durch eine Lackierung und einige kosmetische Details? Für einen Markenenthusiasten oder Sammler lautet die Antwort ohne Zögern ja. Für einen Einsteiger, der einfach eine effiziente sportliche 125er sucht, erledigt die Basisversion auf der Straße denselben Job. Diese Jubiläumsedition bleibt vor allem ein Objekt der Begierde, eine Verbeugung vor sechs Jahrzehnten Yamaha-Rennsport, die daran erinnert, dass sich selbst im kleinsten Segment die Leidenschaft unverfälscht weitergeben lässt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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