Schlüsselleistung
Technische Daten
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 37 mm, déb : 130 mm → Fourche téléhydraulique inversée Ø 37 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 125 mm → Mono-amortisseur
- Sitzhöhe
- 780.00 mm → —
- Tankinhalt
- 14.00 L → —
- Gewicht
- 167.00 kg → 169.00 kg
- Neupreis
- 6 499 € → 5 499 €
Motor
- Hubraum
- 321 cc
- Leistung
- 42.0 ch @ 10750 tr/min (30.9 kW)
- Drehmoment
- 29.4 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 68 x 44.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- en acier de type diamond
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 37 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 298 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 140/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Gewicht
- 169.00 kg
- Neupreis
- 5 499 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an die erste Yamaha MT-03 320, die in einer Familie von Raubein den braven Statisten gab? Neben den markanten Visagen der MT-09 und MT-10 wirkte die kleine 300er mit ihrem allzu höflichen Gesicht fast wie ein Fremdkörper. Yamaha hat sich das offensichtlich zu Herzen genommen, und der Jahrgang 2020 tritt mit einer völlig anderen Haltung auf.

Die Linienführung ist klar. Die Front wird härter, der Blick schärfer, und die Yamaha MT-03 320 bedient sich nun der Designsprache ihrer großen Schwestern. Die seitlichen Lufteinlässe erinnern an die MT-09, das digitale Cockpit ist direkt von der MT-10 inspiriert, und die schlanken LED-Blinker modernisieren die Silhouette. Man spürt den Willen, dem bislang etwas blassen Einsteiger-Roadster Charakter zu verleihen. Das Ergebnis überzeugt, auch wenn der etwas wuchtige Frontscheinwerfer und die nach wie vor freiliegende Hupe das Gesamtbild leicht trüben. Details, gewiss, aber bei einer derart kompakten Maschine fällt alles ins Auge.
Beim Fahrwerk liegt der echte Fortschritt vorn. Die konventionelle Telegabel weicht einer 37-mm-Upside-down-Gabel – eine Entscheidung, die bei Steifigkeit und Lenkpräzision den Unterschied macht. Der Stahlrohrrahmen in Diamantbauweise bleibt bewährt an seinem Platz, und das hintere Federbein gewinnt mit überarbeiteter Abstimmung an Straffheit. Die Bremsanlage bleibt unverändert: eine 298-mm-Scheibe vorn mit Zweikolben-Sattel, eine 220-mm-Scheibe hinten. Für eine Maschine von 169 kg fahrfertig ist das ordentlich, ohne spektakulär zu sein. Das ABS wacht zuverlässig, und die Bereifung in 110/70-17 und 140/70-17 bewegt sich im Segment-Standard.

Der Reihenzweizylinder mit 321 cm³ leistet 42 PS bei 10.750 U/min und 29,4 Nm Drehmoment bei 9.000 U/min, übertragen über ein Sechsganggetriebe und Kettenantrieb. Ehrliche Werte, die die MT-03 im Fahrwasser der KTM 390 Duke und der Kawasaki Z400 platzieren – zwei Konkurrentinnen, die bei Hubraum und Drehmoment leicht besser aufgestellt sind. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h, was für den Alltagseinsatz vollkommen ausreicht. Der Motor will nicht mit Bissigkeit beeindrucken, sondern setzt auf eine beruhigende Progressivität – ideal für A2-Führerscheininhaber, die Vertrauen aufbauen wollen, ohne böse Überraschungen zu erleben.
Mit einem Preis von 5.499 Euro positioniert sich die Yamaha MT-03 320 als glaubwürdige Eintrittskarte in die Welt der Roadster. Sie erhebt nicht den Anspruch, mit den Mittelklasse-Maschinen zu konkurrieren, muss sich aber auf dem Parkplatz neben ihren direkten Wettbewerberinnen nicht mehr verstecken. Die Überarbeitung 2020 verleiht ihr endlich den visuellen Charakter und die fahrdynamische Ernsthaftigkeit, die ihr fehlten. Für Fahranfänger oder urbane Motorradfahrer, die eine leichte, handliche und ausreichend stilvolle Maschine suchen, an der man sich nicht nach sechs Monaten sattgesehen hat, macht sie vieles richtig. Bleibt anzumerken, dass Yamaha diese Neuauflage hätte nutzen können, um beim Drehmoment nachzulegen – der einzige echte Schwachpunkt gegenüber einer Duke, die ab den mittleren Drehzahlen deutlich kräftiger zupackt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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