Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 5 499 € → 6 499 €
Motor
- Hubraum
- 321 cc
- Leistung
- 42.0 ch @ 10750 tr/min (30.9 kW)
- Drehmoment
- 29.4 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 68 x 44.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- en acier de type diamond
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 37 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 125 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 298 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 140/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 780.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 168.00 kg
- Neupreis
- 6 499 €
Übersicht
Kann man den Segmentkonkurrentinnen wirklich Angst einjagen, wenn man nur 321 cm3 unter dem Tank hat? Yamaha glaubt daran, und diese Yamaha MT-03 320 Jahrgang 2024 zeigt ihre Absichten unmissverständlich. Schluss mit dem braven Gesicht der ersten Generation, die hinter den MT-09 und MT-10 die diskrete kleine Schwester spielte. Die neue Version präsentiert sich mit einer aggressiven Front, einem scharfen Blick, der seine stilistischen Codes von den älteren Geschwistern der Familie übernimmt. Die Gestaltung der Lufteinlässe erinnert direkt an die frühere MT-09, und das LCD-Cockpit orientiert sich am Instrumentenblock der MT-10. Yamaha wollte seinem Einstiegsmodell Charakter verleihen. Auf dem Papier ist das gelungen, auch wenn der untere Scheinwerfer an Feinheit vermissen lässt und die Hupe für alle sichtbar bleibt – ein Detail, das Design-Puristen ärgert.

Was das Fahrwerk betrifft, findet sich die auffälligste Änderung vorne. Die konventionelle Gabel weicht einer 37-mm-Upside-down-Telegabel mit 130 mm Federweg. Eine Entscheidung, die über reine Kosmetik hinausgeht. Die USD-Gabel filtert Unebenheiten besser, versteift die Front und verleiht der Lenkung eine höhere Präzision. Der Stahlrahmen in Diamond-Bauweise bleibt treu auf seinem Posten, solide und bewährt. Am Heck gewinnt das Federbein an Straffheit mit überarbeiteten Einstellungen für 125 mm Federweg. Die Bremsanlage bleibt bescheiden: eine 298-mm-Scheibe vorne mit Zweikolben-Sattel, eine 220-mm-Scheibe hinten. ABS wacht darüber. Nichts Überdimensioniertes, aber stimmig zu den 168 kg fahrfertig.
Der Viertakt-Reihenzweizylinder leistet 42 PS bei 10.750 U/min bei einem Drehmoment von 29,4 Nm bei 9.000 U/min. Zahlen, die die MT-03 320 im Mittelfeld ihrer Kategorie platzieren, gegenüber der KTM 390 Duke und der BMW G 310 R. Die Duke behält einen Vorteil bei Drehmoment und Agilität, die BMW spielt die Karte des leicht beherrschbaren Einzylinders. Die Yamaha setzt auf die Laufruhe ihres Twins und die gut gestufte Sechsgang-Schaltung. Die Höchstgeschwindigkeit der Yamaha MT-03 320 liegt bei rund 160 km/h, ausreichend, um Bundesstraßen zu verschlingen und sich auf der Autobahn zu bewegen, ohne dauerhaft im Begrenzer zu hängen. Die Umstellung auf die Euro-5-Norm hat weder Leistung noch Gewicht gekostet, was hervorgehoben werden sollte.

Die auf 780 mm angebrachte Sitzbank nimmt durchschnittliche Staturen problemlos auf, und der 14-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite für den gemischten Stadt-Überland-Einsatz. Die schlanken LED-Blinker modernisieren die Silhouette, und das Gesamtbild vermittelt einen Eindruck von Stimmigkeit, den die Vorgängergeneration mitunter nur schwer transportieren konnte. Bleibt die Preisfrage: 6.499 Euro in Frankreich für die Version 2024 – das ist ein Tarif, der steigt und die Japanerin auf Augenhöhe mit der europäischen Konkurrenz bringt. Wer nach dem Preis einer Yamaha MT-03 320 von 2019 sucht, findet auf dem Gebrauchtmarkt deutlich schonendere Alternativen für den Geldbeutel, oft unter der Marke von 4.500 Euro.
Diese MT-03 revolutioniert nichts, und Yamaha hat auch nie das Gegenteil behauptet. Sie verfeinert, sie schärft die Linien, sie verleiht ihrem A2-Einstiegs-Roadster eine visuelle Persönlichkeit, die ihm fehlte. Der 321-cm3-Twin wird Liebhabern roher Emotionen nicht die Kinnlade herunterklappen lassen, aber er weiß sich angenehm, gleichmäßig und lebhaft genug zu zeigen, um auf dem täglichen Weg oder einer Sonntagstour keine Langeweile aufkommen zu lassen. Es ist ein Lernmotorrad, das seinem Fahrer keine Schande macht, und in diesem Segment ist das bereits viel wert.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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