Schlüsselleistung

45 ch
Leistung
🔧
399 cc
Hubraum
🏎️
160 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
825 mm
Sitzhöhe
14.5 L
Tankinhalt
💰
5 799 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
399 cc
Leistung
45.0 ch @ 8500 tr/min (33.1 kW)
Drehmoment
40.2 Nm @ 7000 tr/min
Motortyp
Monocylindre, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
12.6 : 1
Bohrung × Hub
89 x 64 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 46 mm
Euro-Norm
Euro 5+

Fahrwerk

Rahmen
cadre treillis en tubes d'acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 43 mm, déb : 200 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur WP, déb : 200 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 1 disque Bybre Ø 320 mm, étrier 2 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Bybre Ø 240 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
100/90-19
Hinterreifen
130/80-17

Abmessungen

Sitzhöhe
825.00 mm
Tankinhalt
14.50 L
Trockengewicht
165.00 kg
Neupreis
5 799 €

Übersicht

Als KTM 2003 sein erstes großes Adventure-Modell auf den Markt brachte, sprach noch niemand von „Mini-Trail". Zwanzig Jahre später hat das Konzept so gut eingeschlagen, dass das Segment der kleinen Reiseenduros nur so vor ernsthaften Bewerbern überquillt. Honda, Royal Enfield, Yamaha – alle haben ihr Einstiegsticket in diese Kategorie gelöst, die Einsteiger ebenso anspricht wie erfahrene Fahrer auf der Suche nach einem leichten Zweitgespann. In diesem genauen Kontext tritt die ktm 390 adventure x 2025 mit einem klar formulierten Anspruch an: nicht so zu tun, als wäre sie eine echte Trail-Maschine, sondern sich als kompaktes GT-Motorrad zu behaupten – zugeschnitten auf Asphalt und vernünftige Feldwege.

KTM 390 Adventure X

Der erste optische Eindruck bricht deutlich mit der Vorgängergeneration, die im Rückblick geradezu bieder wirkt. Das neue Gesicht greift aus dem Pflichtenheft der großen 1390 Super Adventure, mit dieser voluminösen Verkleidungsblase, den ausgeprägten Wangen und neu gestalteten Handschützern, die auf einen wesentlich ernsthafteren Windschutz auf der Autobahn hindeuten. Das vordere Schutzblech mit quadratischem Querschnitt erinnert an Crossmaschinen, was eine bewusst gemischte Stilsprache erzeugt. Optisch hakt die X mehr Punkte ab als ihr Vorgänger, auch wenn der KTM-Stil polarisierend bleibt – Orange verpflichtet eben. Sicher ist jedenfalls, dass man sie nicht mehr mit einem Einheitsmotorrad ihrer Klasse verwechseln wird.

Unter diesem überarbeiteten Kleid arbeitet der 398-cm3-Block aus der aktuellen Duke als tragendes Element. Dieser Einzylinder mit vier Ventilen, einem Bohrung von 89 mm bei einem Hub von 64 mm, leistet 45 PS bei 8500 U/min und 40,2 Nm bei 7000 U/min. Die Werte liegen knapp unter der A2-Führerscheingrenze, was das Modell auch für junge Fahrer zugänglich macht. KTM hat Zylinderkopf, Einspritzventil und Ansaugung überarbeitet, um durch eine Anhebung des Blocks mehr Bodenfreiheit zu gewinnen, während der sehr kompakte Auspuff zwei Kilogramm einspart. Mit 165 kg Trockengewicht bleibt die X handlich, und die Sitzhöhe von 825 mm ist nicht unüberwindbar. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h – stimmig für ihre Positionierung als Reisemotorrad ohne sportliche Ambitionen.

KTM 390 Adventure X

Was die X wirklich von ihrer Schwester R unterscheidet, ist eine Liste bewusster Verzichte, um den Preis zu senken. Die 43-mm-WP-Upside-down-Gabel mit 200 mm Federweg ist nicht einstellbar, der Bildschirm wechselt vom TFT zum LCD, die winkelabhängige Traktionskontrolle und der Rain-Modus entfallen. Es bleiben zwei Fahrmodi – Street und Offroad –, ein hinten abschaltbares ABS sowie eine Bybre-Bremsanlage mit 320-mm-Scheibe vorne und 240 mm hinten. Der Stahlgitterrahmen wird mit der SMC R und der Enduro R gleicher Hubraumklasse geteilt, was eine echte Plattformkohärenz belegt. Für die anvisierte Zielgruppe – gelegentliche Tourenfahrer oder A2-Fahrer, die erkunden wollen, ohne sich den Kopf zu zerbrechen – sind diese Kompromisse vollkommen akzeptabel.

KTM 390 Adventure X

Das Ergebnis dieser Gleichung lässt sich am Preis ablesen. Zu 5799 Euro liegt die KTM 390 Adventure X 2025 genau 1500 Euro unter der R – ein Abstand, der identisch mit dem der Vorgängergeneration ist. Gegenüber einer Royal Enfield Himalayan oder einer Honda CB500X setzt die KTM auf Motordynamik und ein sportliches Fahrwerk, auf Kosten eines Federungskomforts, den die Konkurrenten großzügiger bieten. Im Modelljahr 2025, das auch die ktm 390 enduro r und die ktm 390 smc r mit sich bringt, besetzt die X klar das am wenigsten radikale, zivilisierteste Segment. Das ist kein Makel, sondern eine bewusste Entscheidung, die einem gemischten Alltag aus Stadt und Wochenendausfahrten entspricht. Wer eine vielseitige kleine Maschine sucht, ohne sich zu ruinieren, sollte vor jeder Entscheidung ernsthaft den essai ktm 390 adventure x in Betracht ziehen.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS
  • Nombre de mode de conduite : 2
  • ABS Cornering
  • Jantes aluminium
  • Shifter
  • Indicateur de vitesse engagée
  • Bluetooth
  • Prise USB
  • Contrôle de traction
  • ABS déconnectable
  • Embrayage anti-dribble

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Häufig gestellte Fragen

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