Schlüsselleistung
Technische Daten
Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.
Motor
- Hubraum
- 399 cc
- Leistung
- 77.0 ch @ 14500 tr/min (56.6 kW)
- Drehmoment
- 39.2 Nm @ 13000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 57 x 39.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 34 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléscopique Ø 37 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 290 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 160/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Gewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 9 599 €
Übersicht
Wer hätte gedacht, dass ein Vierzylinder mit 399 cm3 die etablierte Hierarchie der Sportmaschinen in Frage stellen könnte? Kawasaki hat es mit der Ninja ZX-4RR 400 geschafft – eine Maschine, die keine Kompromisse kennt und an eine Philosophie anknüpft, die man für begraben hielt: die des kleinen, schreienden Motorblocks, gemacht für die Rennstrecke und den puren Fahrspaß bei hohen Drehzahlen.

Wie viel Leistung hat die Kawasaki Ninja ZX-4RR 400? Die Antwort ist für diesen Hubraum geradezu schwindelerregend: 77 PS bei 14 500 U/min, und sogar 80 PS mit dem Ram-Air-Stauluftansaugsystem. Die Rede ist von einem Reihenvierzylinder mit 16 Ventilen, einem Verdichtungsverhältnis von 12.3:1, der knapp 80 % mehr Leistung entwickelt als die zweizylindrige Ninja 400. Um diese Pferdestärken abzurufen, muss man den Vertrag akzeptieren: die Drehzahlmessernadel im fünfstelligen Bereich halten, jenseits von 15 000 U/min mit dem roten Bereich flirten. Das maximale Drehmoment von 39,2 Nm wird erst bei 13 000 U/min freigegeben. Hier ist Fahren im niedrigen Drehzahlbereich keine Option. Wer den Druck nachlässt, sitzt auf einem Fahrrad.
Genau das unterscheidet die RR-Version von der einfachen R. Da wäre zunächst der Quickshifter Up & Down, unverzichtbar, wenn man sein Leben damit verbringt, die Gänge des Sechsganggetriebes durchzurattern. Dazu kommen die einstellbaren Federelemente: eine Showa SFF-BP-Gabel mit verstellbarer Vorspannung, ein BFRC-Lite-Federbein hinten mit Druck-, Zugstufen- und Vorspannungseinstellung. Genug, um das Fahrverhalten je nach Können und Streckenverlauf feinzutunen. Das Fahrwerk basiert auf einem Stahlrohr-Gitterrahmen. Eine kostengünstigere Wahl als ein Aluminium-Brückenrahmen, gewiss, aber für den vorgesehenen Einsatzzweck durchaus zweckdienlich. Die Bordelektronik kompensiert mit einer dreistufigen Traktionskontrolle KTRC, zwei Leistungsmodi und vier Mappings (Sport, Road, Rain, Rider). Das 4,3-Zoll-Farb-TFT-Display mit Bluetooth-Konnektivität vervollständigt ein modernes Cockpit, das für eine vernetzte Generation konzipiert wurde.

Die Schwachstelle der Kawasaki Ninja ZX-4RR 400 ist ihr Gewicht. Mit 189 kg fahrfertig bringt sie ein spürbares Übergewicht gegenüber der direkten Konkurrenz auf die Waage. Die KTM RC 390 wiegt 25 kg weniger. Die ZXR 400 R der 90er-Jahre blieben unter 160 kg – allerdings bei nur 65 PS und ohne jegliche Abgasnorm. Die Euro5-Konformität und die elektronische Ausstattung haben ihren Preis in Kilogramm. Der 15-Liter-Tank und die Sitzhöhe von 800 mm sorgen für zugängliche Abmessungen, doch die Masse macht sich bei den ersten beherzten Bremsmanövern auf den vorderen 290-mm-Scheiben mit radialen Vierkolben-Bremssätteln bemerkbar.

Wie steht die Leistung der Kawasaki Ninja ZX-4RR 400 im Vergleich zu ihren Rivalinnen da? Ausreichend, um einer Yamaha R7 700 in der Spitze gefährlich zu werden, mit einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Doch damit endet der Vergleich. Maschinen mit größerem Hubraum verfügen über ein deutlich früher anliegendes Drehmoment und verzeihen Fahrfehler wesentlich großzügiger. Die ZX-4RR verlangt eine konstante Präzision beim Fahren. Sie richtet sich an methodische Rennstreckenfahrer, an A2-Führerscheininhaber, die echten sportlichen Fahrstil erlernen wollen, und an Technikbegeisterte, die ihr Glück in einem Motor finden, der wie eine Grand-Prix-Maschine hochdreht. Für 9 599 Euro bietet Kawasaki einen Einstieg in die Welt des sportlichen Vierzylinders. Nicht die leichteste, nicht die vielseitigste, aber zweifellos die berauschendste ihrer Kategorie, sobald der Drehzahlmesser die 10 000 U/min überschreitet.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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