Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 498 cc
- Leistung
- 60.0 ch @ 9800 tr/min (44.1 kW)
- Drehmoment
- 46.1 Nm @ 8500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre Vertical, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8:1
- Bohrung × Hub
- 74 x 58 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche hydraulique Ø 37 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 100 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 270 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 230 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 130/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 775.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 202.00 kg
- Trockengewicht
- 179.00 kg
- Neupreis
- 5 599 €
Übersicht
Als Kawasaki die GPZ 500 Ende der Achtzigerjahre vorstellte, wollte der Hersteller aus Akashi die Mittelklasse nicht revolutionieren. Das Angebot war subtiler: eine gut konzipierte Maschine, auf Langlebigkeit ausgelegt, fähig, Jahrzehnte zu überdauern ohne zu altern. Die Kawasaki 500 GPZ sollte tatsächlich rund fünfzehn Jahre Karriere mit bemerkenswert gelassener Konstanz absolvieren und dabei kaum nennenswerte Überarbeitungen erfahren. Die ersten Versionen kamen ohne Motorschutz und ohne vorderen Doppelscheibenbremse; beide Elemente wurden ab 1988 zur Serienausstattung. Das Modelljahr 1994 markiert das letzte wirklich bedeutende Update: Die Hinterradtrommel wich einer Scheibenbremse, die Räder wechselten auf 17 Zoll, und die Verkleidung wurde neu gestaltet. Danach änderten die Kawasaki 500 GPZ 1994 und ihre Nachfolger nur noch die Farbe. Eine Langlebigkeit, die Respekt verdient und bis heute die Kawasaki 500 GPZ Motorforen am Leben hält, wo Besitzer Tipps und Kawasaki 500 GPZ Wartungsratschläge austauschen.

Das Herzstück der Maschine ist ein aufrechter Zweizylinder mit 498 cc, vier Ventilen pro Zylinder, einem Verdichtungsverhältnis von 10,8:1 und einem kurzen Hub von 58 mm bei einer Bohrung von 74 mm. Das Rezept ist typisch Kawasaki: ein Kawasaki 500 GPZ Motor, der hohe Drehzahlen liebt, ab 7.000 U/min lebhaft wird und seine 60 PS bei 9.800 U/min abruft, mit einer ausgeprägten Drehfreudigkeit bis zum Begrenzer. Das Drehmoment von 46 Nm liegt bei 8.500 U/min an, was den Charakter der Maschine klar beschreibt. Unterhalb von 4.000 U/min sieht es anders aus: Der Motor zieht widerwillig, wirkt kraftlos und verlangt aktives Schalten im Sechsganggetriebe, um im Leistungsfenster zu bleiben. Kein unlösbares Problem, aber man sollte sich dessen bewusst sein, besonders bei täglichem Stadtbetrieb.
Mit 179 kg Trockengewicht und einer Sitzhöhe von 775 mm lässt sich die GPZ unkompliziert in Angriff nehmen. Das Fahrwerk mit 37-mm-Hydraulikgabel und hinterem Mono-Dämpfer bietet ein gesundes und berechenbares Handling, das auf kurvigen Straßen besonders überzeugt. Dort zeigt die Maschine ihr wahres Wesen: vorderradleicht, kurvenfreudig, lädt sie zum Spielen in den Kehren ein, ohne je tückisch zu werden. Die Kawasaki 500 GPZ Drosselung für den A2-Führerschein stellt kein konstruktives Problem dar, da das Motorrad von Natur aus gut auf progressiven Einsatz abgestimmt ist. Der 18-Liter-Tank in Verbindung mit einem vernünftigen Verbrauch sorgt für eine solide Reichweite auf langen Strecken.
Die Bremsanlage verdient einige Worte, und nicht alle positiv. Die beiden vorderen 270-mm-Scheiben mit Zweikolben-Bremssätteln verzögern ordentlich, stoßen jedoch an ihre Grenzen, wenn man die Maschine an ihre angegebene Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h heranführt. Die hintere 230-mm-Scheibe komplettiert die Anlage ohne zu glänzen. Dieses System entstammt klar einer anderen Ära und ist der offensichtlichste Schwachpunkt einer ansonsten solide gebauten Maschine. Wer über eine Kawasaki 500 GPZ Auspuffanlage nachdenkt, um ein paar PS zu gewinnen, sollte gleichzeitig ein Bremsupgrade in Betracht ziehen.
Zu einem Preis von rund 5.599 Euro in der aktuellen Version bleibt die Kawasaki 500 GPZ Gebrauchtmarkt ein verlässlicher Wert auf dem Occasionsmarkt. Sie richtet sich an Fahrer, die ein echtes, zugängliches Sportmotorrad suchen, ohne die Komplexität oder den Preis moderner Maschinen. Café-Racer-Enthusiasten sehen darin übrigens eine interessante Basis: Die Kawasaki 500 GPZ Café Racer ist eine beliebte Stilübung in den einschlägigen Foren. Schlicht, zuverlässig und im Betrieb wirtschaftlich – wenn Kawasaki 500 GPZ Motorradbatterie und Kawasaki 500 GPZ Benzinhahn in gutem Zustand sind –, belohnt sie jene, die bereit sind, sie hochzudrehen. Für einen Führerscheinneuen oder einen Tourer mit knappem Budget ist es eine Wahl, die nicht enttäuscht.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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