Schlüsselleistung

80 ch
Leistung
🔧
399 cc
Hubraum
🏎️
220 km/h
Höchstgeschwindigkeit
15.0 L
Tankinhalt
💰
12 000 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
399 cc
Leistung
80.0 ch (58.8 kW)
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
12.3 : 1
Bohrung × Hub
57 x 39.1 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
injection Ø 34 mm
Starter
électrique
Euro-Norm
Euro 5+

Fahrwerk

Rahmen
cadre treillis en tubes d'acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage Brembo, monobloc Stylema
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Nissin

Abmessungen

Tankinhalt
15.00 L
Neupreis
12 000 €

Übersicht

Wenn Rimini hustet, bekommen Liebhaber seltener Hubraumklassen eine Gänsehaut. Bimota, dieser Satellit in der Umlaufbahn von Kawasaki, baut Maschinen, die genauso spalten wie sie faszinieren. Die KB399 Espresso bildet keine Ausnahme, und sie betritt ein Terrain, das das italienische Haus selten betreten hat: den sportlichen Vierzylinder im Kleinhubbereich.

Bimota KB399 Espresso

Der Motor ist konzentrierte ZX-4RR-DNA pur. Dieser 399 cm³ große Reihenvierzylinder mit kurzem Hub von 57 mm Bohrung und 39,1 mm Hub, Verdichtungsverhältnis 12,3:1, leistet 80 PS. Doch diese 80 PS präsentieren sich nicht höflich bei mittlerer Drehzahl. Man muss sie jagen, in den Drehzahlbereichen verfolgen, die Maschine bis an den Punkt treiben, an dem sie sich endlich ausdrücken will. Genau darin liegt die ganze Würze des Konzepts: ein Motor, der schreit, der hochdreht, der verlangt, dass der Fahrer sich physisch in die Beziehung einbringt. Um diese Partitur zu verstärken, hat Bimota einen maßgefertigten Akrapovic-Schalldämpfer aus Titan in Auftrag gegeben. Das klangliche Ergebnis soll der Rechnung gerecht werden.

Der Stil verrät die Herkunft nicht. Die Verkleidung lehnt sich an die KB998 Rimini an, mit geschlossener Front, markanter vertikaler Linienführung als bei der japanischen Ninja, deren Cousine sie ist, und Winglets, die die Zugehörigkeit zum Sportlager signalisieren. Das Design ist überzeugend, die Arbeit am Vorderwagen sorgfältig. Die Upside-Down-Gabel wächst von 37 auf 41 mm Durchmesser und gewinnt an Steifigkeit, um die Brembo Stylema Monobloc-Zangen besser aufzunehmen – deutlich überlegen gegenüber den Tokico der ZX-4RR. Die gefrästen Alu-Gabelbrücken vervollständigen ein Vorderwagen-Paket, das sein Präzisionsversprechen hält.

Hinten ebbt die Begeisterung etwas ab. Der rot lackierte Rohrrahmen ist eine erstaunliche Wahl für eine Marke, die ihre Legende auf gewagten Architekturen, gefrästen Rahmenplatten und strukturellen Innovationen aufgebaut hat. Hier ist die Lösung klassisch, funktional, aber ohne die technische Handschrift, die man erwartet hätte. Die serienmäßige Hinterradfederung setzt auf ein Showa BFRC Lite, identisch mit der Kawasaki. Nur die ES-Version entkommt dieser Verwandtschaft mit einem Öhlins STX 46. Noch störender: Bremsschläuche aus Gummi und straßenorientierte Reifen an einer Maschine, die für 12.000 Euro mit offen zur Schau gestellten Sportambitionen verkauft wird. Diese Sparmaßnahmen bei den Verbrauchsmaterialien kratzen, besonders wenn man den erklärten Anspruch der Marke kennt.

Bimota KB399 Espresso

Die Elektronik übernimmt das Kawasaki-Paket, was logisch und pragmatisch ist: dreistufige Traktionskontrolle, vier Fahrmodi, bidirektionaler Schaltassistent, zwei Leistungsmodi, ABS. Das 4,3-Zoll-TFT-Display bietet zwei Ansichten, darunter eine Rennstreckenansicht. Nichts Originelles, alles funktional. Das Heck der Maschine, Tank, Schalter und Cockpit, riecht mehr nach Akashi als nach Rimini – was die Dualität dieses Projekts treffend zusammenfasst.

Bimota KB399 Espresso

Die KB399 Espresso zielt auf ein begrenztes und bewusstes Publikum: Enthusiasten kleiner Hubraumklassen, die aus der Masse herausstechen wollen, die wissen, was Nenndrehzahl bedeutet, und eine Bimota nicht mit einem Familiensportler verwechseln. Dieses Segment ist vertraulich, und die italienische Version des ZX-4RR-Rezepts macht es noch exklusiver. Bei 12.000 Euro ist der Abstand zur Kawasaki erheblich. Wer noch mehr möchte, dem bietet die ES-Version Carbon-Verkleidung, Öhlins, Stummellenker und gefräste Fußrasten für rund 5.000 Euro Aufpreis. Eine Investition für Überzeugte, von einer Marke, die nie behauptet hat, auf die breite Masse zu zielen.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS
  • Echappement Akrapovic
  • Shifter
  • Contrôle de traction
  • Bluetooth
  • Embrayage anti-dribble
  • Indicateur de vitesse engagée
  • Winglets

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A
  • Pays de fabrication : Italie

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
197.7 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 200-798cc (2150 verglichene Motorräder)
Leistung 79 ch Top 27%
21 ch Median 61 ch 125 ch

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