Schlüsselleistung
Technische Daten
Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.
Motor
- Hubraum
- 645 cc
- Leistung
- 69.0 ch @ 8800 tr/min (50.7 kW)
- Drehmoment
- 58.8 Nm @ 6400 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 81 x 62.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 150 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 150 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/80-19
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 150/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 835.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Gewicht
- 218.00 kg
- Trockengewicht
- 193.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, an einem Freitagabend alles stehen und liegen zu lassen, eine Tasche auf das Motorrad zu schnallen und ohne festen Plan Richtung Süden aufzubrechen? Genau dieses Versprechen steckt Suzuki in den Namen seiner Suzuki DL 650 V-Strom Adventure, der besser ausgestatteten Variante des japanischen Mittelklasse-Enduros. Auf dem Papier bleibt man bei der bewährten Basis der V-Strom 650, einer Maschine, die sich seit Jahren als Schweizer Taschenmesser des reisenden Motorradfahrers bewährt hat. Doch diese Adventure-Version liefert einige handfeste Argumente, um den Sonntagsausflug in einen echten Aufbruch ins Unbekannte zu verwandeln.

Der L-förmige Zweizylinder mit 90° Zylinderwinkel, ein Markenzeichen aus der SV-Linie, leistet 69 PS bei 8800 U/min bei einem Drehmoment von 58,8 Nm, das bereits ab 6400 Touren anliegt. Nichts Spektakuläres auf dem Datenblatt, doch genau darin liegt die Intelligenz des Konzepts. Dieser Motor will nicht beeindrucken, er will halten. Der nutzbare Drehzahlbereich ist breit, das Ansprechverhalten am Gasgriff progressiv, und die 645 cc reichen locker aus, um die Autobahn in legalem Tempo zu verschlingen, ohne die Mechanik zu strapazieren. Gegenüber einer in der Stadt nervöseren Kawasaki Versys 650 oder einer für den A2-Führerschein zugänglicheren Honda CB500X spielt die V-Strom die Karte der Reife aus. Sie richtet sich an denjenigen, der weit fahren will, nicht unbedingt schnell, mit einer Mechanik, die nur eine einfache Wartung und ab und zu eine geschmierte Kette verlangt.
Was diese Adventure-Version vom Standardmodell unterscheidet, ist ein Ausstattungspaket, das auf Reisen zugeschnitten ist. Touringscheibe mit Deflektor zum Schutz des Oberkörpers auf langen Etappen, Hauptständer, der unverzichtbar wird, sobald das Motorrad beladen ist oder ein Reifenwechsel am Straßenrand ansteht, Handprotektoren für kühle Bergmorgen und ein 42-Liter-Topcase für das Nötigste eines verlängerten Wochenendes. Nichts Revolutionäres, aber Zubehör, das jeder Käufer des Basismodells am Ende Stück für Stück nachrüstet und dabei im Einzelkauf teuer bezahlt. Für 8999 Euro bietet Suzuki somit ein stimmiges Paket, das stundenlanges Wälzen von Zubehörkatalogen erspart.
Beim Fahrwerk steckt der Aluminium-Brückenrahmen die 218 kg fahrfertig ohne Murren weg. Die 43-mm-Telegabel und das Federbein bieten jeweils 150 mm Federweg, ein ehrlicher Kompromiss zwischen Straßenlage auf Asphalt und der Fähigkeit, auch einige befestigte Pisten zu verkraften. Von einer für ernsthaftes Gelände ausgelegten Enduro ist hier nicht die Rede – die Reifen in 110/80-19 vorne und 150/70-17 hinten bestätigen eine überwiegend straßenorientierte Auslegung. Die Bremsanlage mit zwei 310-mm-Scheiben vorne und einer 260-mm-Scheibe hinten erledigt ihren Job ohne besonderen Glanz. Die auf 835 mm thronende Sitzbank könnte kleinere Staturen einschüchtern – ein Punkt, den man vor der Unterschrift überprüfen sollte.
Die Suzuki DL 650 V-Strom Adventure lässt im Schaufenster keine Träume aufkommen. Sie zieht auf dem Parkplatz keine Blicke auf sich. Doch genau das ist die Art Motorrad, das man fünf Jahre, zehn Jahre behält, das Kilometer um Kilometer ansammelt, ohne je Probleme zu machen, und das am Ende zum stillen Reisegefährten wird. Für den Motorradfahrer, der eine erste vielseitige Reiseenduro sucht oder ein zuverlässiges Gefährt, um Tour an Tour zu reihen, ohne sich bei der Wartung zu ruinieren, bleibt sie ein sicherer Wert im Segment. Der 20-Liter-Tank ermöglicht eine komfortable Reichweite, und die Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erinnert daran, dass dies kein Sportler ist, sondern ein Reisender. Genau das, was man von ihr verlangt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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